Onkologie

Septin9-Test
Der Septin9-Test: Darmkrebsfrüherkennung, jetzt einfach und sicher per Bluttest

Der Septin9-Test: Darmkrebsfrüherkennung, jetzt einfach und sicher per Bluttest

Darmkrebs ist die zweithäufigste Todesursache, die durch eine Krebserkrankung bedingt ist. Noch immer sterben europaweit  mehr als 230000 Personen an dieser Krankheit. Dabei kann Darmkrebs fast immer geheilt werden, wenn er frühzeitig entdeckt wird. Eine regelmäßige Darmkrebs-Früherkennung ist deshalb essentiell und sollte ab dem 50. Lebensjahr ein fester Bestandteil der Gesundheitsvorsorge sein.

Bezüglich der Früherkennung von Darmkrebs gibt es die Möglichkeit den Stuhl regelmäßig auf Blutspuren untersuchen zu lassen, oder es kann ambulant eine Koloskopie durchgeführt werden, die, bei negativem Ergebnis, nach 10 Jahren wiederholt werden kann.  Obwohl beide Methoden nachweislich effektiv sind, ist die Akzeptanz leider noch immer zu gering. Gründe hierfür sind eine ablehnende Haltung gegenüber selbst entnommener Stuhlproben und gegenüber einer Darmspiegelung. Genau hier bietet der Septin9 Bluttest eine Alternative für ein einfaches nicht-invasives Screening.

Wie funktioniert der Septin9-Test?
Bei vielen Tumorerkrankungen ändert sich das Methylierungsmuster einiger Gene. Beim Darmkrebs ist das Septin9-Gen betroffen, das in einer bestimmten Promotorregion methyliert vorliegt, während es in der gesunden Darmmukosa nicht methyliert ist. Diese methylierte DNA, die aus den Tumorzellen in den Blutstrom gelangt, kann durch den Septin9 Bluttest detektiert werden. Lediglich eine Blutabnahme ist hierfür erforderlich.

Wie werden die Ergebnisse des Septin9-Testes interpretiert?
Ein negatives Ergebnis bedeutet, dass kein Dickdarmkrebs festgestellt wurde. Der negative Vorhersagewert des Septin9-Testes liegt bei 99,9%. Das heißt, dass bei 999 von 1000 negativ getesteten Patienten kein Dickdarmkrebs vorliegt (bei einer angenommenen Darmkrebsprävalenz von 0,7%). Bei positiv getesteten Personen liegt jedoch eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen von Dickdarmkrebs vor. Da 45,7% der positiven Ergebnisse des Septin9-Testes richtig positiv sind (positiver Vorhersagewert), ist zur Sicherung der Diagnose die Durchführung einer Koloskopie unbedingt erforderlich.

Zusätzliche Informationen: 
Der nicht-invavasive Septin9 Bluttest kann jederzeit durchgeführt werden. Eine vorherige Diät ist nicht notwendig. 

Bitte beachten Sie, dass der Septin9-Test derzeit noch nicht von der Krankenkasse übernommen wird.

Sollten Sie weitere Fragen haben, kontaktieren Sie uns; wir beraten Sie gern.
Tel.: +352 780 290 1

Oxidativer Stress

Unter oxidativem Stress versteht man ein Ungleichgewicht zwischen der Produktion von freien Radikalen und der Kapazität des Körpers

Sauerstoff ist lebensnotwendig, weil er die Produktion von Energie aus organischer Materie ermöglicht. Paradoxerweise kann Sauerstoff aber auch schaden: Bei physiologischen Prozessen wie Zellatmung oder körpereigenen Schutzmechanismen entstehen andauernd hochreaktive Sauerstoffverbindungen, darunter die sogenannten freien Radikale, die alle als hoch toxisch eingestuft werden.

Unter oxidativem Stress versteht man ein Ungleichgewicht zwischen der Produktion von freien Radikalen und der Kapazität des Körpers, diese zu neutralisieren: Folglich häufen sich die freien Radikale an. Oxidativer Stress über einen längeren Zeitraum hinweg kann zur Entstehung von Krankheiten beitragen - von kardiovaskulären Erkrankungen, chronisch infektiösen, entzündlichen und neurodegenerativen Krankheiten bis hin zu Krebs. Zudem wird oxidativer Stress auch als ein entscheidender Faktor des Alterns angesehen.

 Einige Beispiele, die zu oxidativem Stress führen sind:

  • hohe sportliche Belastung
  • unausgewogene Ernährung
  • Tabak- sowie Alkoholkonsum
  • chronische Müdigkeit
  • physischer oder geistiger Stress
  • chronische wie entzündliche Krankheiten
  • Behandlungen wie Chemotherapie, Radiotherapie, orale Empfängnisverhütung
  • Umweltverschmutzung, UV-Strahlung
  • Infektionen

Es existiert nachweislich eine Verbindung zwischen hohem oxidativen Stress und dem Gesundheitszustand eines Patienten. Es gibt aber auch in 80 bis 90% aller Fälle Möglichkeiten den oxidativen Stress zu mindern und somit den Gesundheitszustand, unabhängig vom klinischen Kontext oder des Alters des Patienten, zu verbessern.

Eine zielgerichtete Labordiagnostik ist deshalb unumgänglich um oxidativen Stress frühzeitig zu diagnostizieren und entsprechend zu behandeln.

Laboratoires Réunis bietet neben einer großen Auswahl an Einzelanalysen folgendes labordiagnostisches Profil zum Nachweis von oxidativem Stress an:

  • Profil oxidativer Stress-basic: Das Basisprofil: antioxidative Kapazität, 8-OHdG und oxidiertes LDL.Sauerstoff ist lebensnotwendig, weil er die Produktion von Energie aus organischer Materie ermöglicht. Paradoxerweise kann Sauerstoff aber auch schaden: Bei physiologischen Prozessen wie Zellatmung oder körpereigenen Schutzmechanismen entstehen andauernd hochreaktive Sauerstoffverbindungen, darunter die sogenannten freien Radikale, die alle als hoch toxisch eingestuft werden.
  • Profil oxidativer Stres komplett: antioxidative Kapazität, 8-OHdG,  oxidiertes LDL, SOD, GPX, Se, Zn, Vit A & E, Coenzym Q10, Citrullin, Nitrotyrosin
  • Profil nitrosativer Stress: Coenzym Q10, Nitrotyrosin, Nitrophenylessigsaüre, Citrullin
MTHFR Methylen-Tetrahydrofolat-Reduktase

Erhöhte Homocysteinwerte können das Risiko für Thrombosen und Atherosklerosen erhöhen.

Homocysteinämie

Eine thermisch instabile Variante der Methylen-Tetrahydrofolat-Reduktase, verursacht durch eine Mutation an Position 677, ist mit erhöhten Homocysteinwerten assoziiiert. Erhöhte Homocysteinwerte können das Risiko für Thrombosen und Atherosklerosen erhöhen.

Dieser Test wird im Unterauftrag durch ein akkreditiertes Labor durchgeführt.