Darmkrebs ist die zweithäufigste Todesursache, die durch eine Krebserkrankung bedingt ist. Noch immer sterben europaweit mehr als 230000 Personen an dieser Krankheit. Dabei kann Darmkrebs fast immer geheilt werden, wenn er frühzeitig entdeckt wird. Eine regelmäßige Darmkrebs-Früherkennung ist deshalb essentiell und sollte ab dem 50. Lebensjahr ein fester Bestandteil der Gesundheitsvorsorge sein.
Bezüglich der Früherkennung von Darmkrebs bleibt die Koloskopie Goldstandard. Allerdings ist die Akzeptanz einer Darmspiegelung noch immer unbefriedigend, so dass sie seit vielen Jahren durch die Untersuchung auf okkultes Blut im Stuhl komplementiert wird.
Bei Laboratoires Réunis bieten wir Ihnen folgende Nachweismethoden an:
iFOBT (immunologischer Nachweis von okkultem Blut im Stuhl). In Studien konnte gezeigt werden, dass mit immunologischen Tests (iFOBT) nicht sichtbares Blut im Stuhl mit einer höheren Sensitivität nachgewiesen werden kann als mit dem herkömmlichen Guajak Test.
Septin9 Test (Bluttest). Ebenso bietet der Septin9-Bluttest eine Alternative für ein einfaches nicht-invasives Screening. Der Test detektiert methylierte DNA, die aus den Tumorzellen in den Blutstrom gelangt. Lediglich eine Blutabnahme ist hierfür erforderlich. Eine vorherige Diät ist nicht notwendig.
COLOgen. Beim COLOgen handelt es sich um einen präventiven, genetischen Test zur Vorbeugung von sporadischem Darmkrebs. Die genetischen Polymorphismen, die im Rahmen des COLOgen Profils analysiert werden umfassen das Zellwachstum, Proliferation, Differenzierung und Apoptose.
COLOgen wird nicht empfohlen bei einer familiären Darmkrebs-Historie wie das Lynch-Syndrom und die adenomatöse Polyposis Coli (APC).